Berufsbegleitende Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in

Sie arbeiten bereits im sozialpädagogischen Bereich und möchten in die Heilerziehungspflege wechseln oder sich umschulen lassen? Sie möchten Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleiten? Dann kann unsere berufsbegleitende Ausbildung in der Heilerziehungspflege eine passende Möglichkeit für Sie sein. Diese durchlaufen Sie innerhalb von drei Jahren und arbeiten parallel mindestens 20 Wochenstunden in einer heilerziehungspflegerischen Tätigkeit.

Übrigens können Sie diese Ausbildung auch im späteren Alter angehen – schließlich ist es für einige Arbeitsbereiche sogar vorteilhaft, wenn Sie Ihre bisherigen Erfahrungen einbringen können.

Ihre Aufgaben während der berufsbegleitenden Ausbildung

Wie in der Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in (in Vollzeit) unterstützen Sie Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen im Alltag und in der Entwicklung ihrer individuellen Fähigkeiten. Sie meistern den gemeinsamen Alltag, in dem Sie beispielsweise zusammen Einkaufen gehen oder fördern individuelle Interessen, wenn Sie Ausflüge ins Theater unternehmen oder für kreative Tätigkeiten inspirieren. Hierfür setzen Sie Förderpläne auf, die Sie in einem interdisziplinären Team aus Ärzten und Therapeuten sowie weiteren sozialen Fachkräften abstimmen.

Ihre Perspektiven nach der berufsbegleitenden Ausbildung

Nach Ende der Ausbildung verfügen Sie über einen hochwertigen Abschluss, der nach dem deutschen und europäischen Qualifikationsrahmen der Qualitätsstufe 6 zugeordnet ist. Ihnen stehen damit vielseitige Tätigkeitsbereiche in Fördereinrichtungen für Menschen mit Behinderungen offen: So arbeiten unsere Auszubildenden beispielsweise im betreuten Wohnen, in geschützten Werkstätten oder in Schulen. Auch die Arbeit in Schulen und Kinder- bzw. Jugendeinrichtungen mit inklusivem Charakter ist möglich. Natürlich können Sie sich auch je nach Interesse und persönlicher Ausgangslage fachlich weiterqualifizieren oder – wenn Sie innerhalb der Ausbildung die Fachhochschulreife erlangen – ein Bachelorstudium aufnehmen.

Ihr Vorteil einer berufsbegleitenden Ausbildung durch Oberlin Berufliche Schulen

Sie erhalten bei uns eine moderne und praxisorientierte Ausbildung, in der Sie begleitend mindestens 20 Wochenstunden in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung oder aber psychischer oder dementieller Erkrankung arbeiten. Im gesamten Verlauf der berufsbegleitenden Ausbildung lernen Sie die professionelle und spezialisierte Heilerziehungspflege in den verschiedenen Einrichtungen des Oberlinhaus kennen, in der Menschen mit geistiger Behinderung, Autismus-Spektrum-Störungen oder Taubblindheit im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus bietet das Oberlinhaus eine große Zahl an Kooperationspartnern und ein reichhaltiges Angebot an inklusiven Projekten und (Sport-)Events. Was Sie in Kürze erwartet:

  • Eine vielfältige praktische Ausbildung dank eines großen Netzwerks an Einrichtungen und Kooperationspartnern
  • Praxisnaher Unterricht
  • Eine ruhige Lernumgebung und modern ausgestattete Räumlichkeiten
  • Ein gut erreichbarer, grüner Campus mit Möglichkeit zum Lernen im Freien
  • Eine achtsame Ausbildungskultur, in der Empathie und Einfühlungsvermögen an oberster Stelle stehen

Voraussetzungen:

  • Die Fachoberschulreife und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • Die Fachhochschulreife oder
  • Die allgemeine Hochschulreife
  • Ein Arbeitsvertrag über mindestens 20 Wochenstunden in einem Arbeitsfeld der Heilerziehungspflege
  • Die gesundheitliche Eignung für den Beruf

Ausbildungsdauer:

  • Heilerziehungspfleger (m/w/d) - 3 Jahre

Termine:

  • Ausbildungsbeginn: 10.08.2020

Kosten/Fördermöglichkeiten:

  • 80 € Schulgeld pro Monat
  • Berechtigung Jahres-Azubi-Tickets im VBB

Ihr Ansprechpartner

Sekretariat Oberlin Berufliche Schulen